NWS News 2013: Auto Club Speedway

ROYALPUPRPLE300.png.mainMorgen startet das Royal Purple 300 auf dem Auto Club Speedway in Fontana, Kalifornien. Nach dem Short Track in Bristol geht es auf das erste der Beiden zwei Meilen Ovale. Seit Daytona führt Sam Hornish Jr. die Gesamtwertung an und konnte seinen Vorsprung auf Justin Allgaier stetig vergrößern. Aber auch andere Fahrer könnten von einem guten Ergebnis ihrerseits und einem schlechten Ergebnis seitens  Hornish profitieren. Die größten Unsicherheitsfaktoren stellen auch wieder Kyle und Kyle dar. Kyle Busch konnte zwei der vier Nationwide Rennen dieses Jahr gewinnen, Kyle Larson fuhr seinen Chevy zweimal zu Schrott und lieferte sich in den anderen beiden Rennen heftige Duelle Mit Cup Stars.

Auto Club Speedway

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Eröffnung: 1997

Länge: 2 Meilen

Vorjahressieger: Joey Logano

Sponsor: Royal Purple

Renndistanz: 300 Meilen

Startzeit: 22:00 (MEZ)

Drivers to Watch

Selbstverständlich steht Sam Hornish Jr. wieder ganz oben auf der Liste. Er konnte bisher seine Führung verteidigen, muss aber weiterhin gute Ergebnisse abliefern, wenn er seinen Tabellenplatz behalten will. Durch seinen Vorsprung von 22 Punkten kann er sich ein Rennen außerhalb der Top 15 erlauben, sollte es allerdings vermeiden. Er sollte in die Top 10 fahren, wenn er seinen Vorsprung halten will, so kann er auch wenn ein Titelkandidat gewinnt seine Position behaupten. Nebenbei hält er übrigens bei den Indy Cars den Rekord für die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit während eines Rennens in Fontana mit 207,151 mph.

Die Verfolgergruppe bestehend aus Justin Allgaier, Brian Scott, Regan Smith und Brian Vickers. Diese vier Fahrer liegen nur acht Zähler auseinander und jeder Fehler führt zu einem Platzwechsel. Justin Allgaier konnte sich schon seit Daytona an Hornishs Fersen heften, kann den Rückstand aber nicht aufholen, da Hornish kontinuierlich gute Ergebnisse abliefert. Brian Scott liegt derzeit auf Platz 3 der Wertung, nachdem er einige Gute Ergebnisse abliefern konnte. Regan Smith scheint sich langsam mit seinem Team bei JR Motorsports eingespielt zu haben, nachdem er letzte Woche ein solides Ergebnis ablieferte. Er ist einer der beiden erfahrensten Fahrer in der Verfolgergruppe, tut sich aber schwer Rennen zu gewinnen. Brian Vickers, welcher schon als Nachfolger von Nascar Oldie Mark Martin gehandelt wird, konnte durch gute Ergebnisse überzeugen und ist schon fast überfällig ein Rennen zu gewinnen. Jeder dieser vier Fahrer muss das Rennen in den Top 10 beenden, nach Möglichkeit vor Sam Hornish. Ein Ausfall kann sich keiner erlauben, da sie sonst unweigerlich aus den Top 5 fallen würden.

Die Rookies Kyle Larson und Travis Pastrana haben in den ersten Rennen bereits für Furore gesorgt. Larson liegt derzeit auf Platz 9 der Meisterschaft, Pastrana auf Platz 12. Beide konnten in den ersten vier Rennen überzeugen, indem sie gute Ergebnisse ablieferten, womit wohl keiner gerechnet hatte. Larson konnte letzte Woche in Bristol sein bestes Saisonergebnis einfahren, nachdem er seinen Chevy zweimal zu Schrott fuhr. Er könnte am Wochenende ein Siegkandidat sein, wenn er seinem Muster allerdings treu bleibt, wird er seinen Wagen wohl eher zerstören. Pastrana ist nicht direkt ein Top 10 Kandidat, sollte aber die Top 15 schaffen, wenn er sich aus Ärger raushält.  

Auch Brad Keselowski wird wieder im Penske Ford mit der Nummer 22 sitzen. Letzte Woche in Bristol sorgte ein geplatzter Reifen für ein schlechtes Ergebnis, in den anderen Rennen war er immer Vorne dabei. Als amtierender Cup Champion sollte er in der Nationwide ohne weiteres in die Top 5 fahren können, vorausgesetzt der Wagen hält. 

Kyle Busch ist in der Nationwide Series Rekordhalter, was die meisten Siege betrifft. Derer hat er bereits 53. Auch das Royal Purple 300 konnte er schon drei Mal gewinnen. Außerdem gewann er zwei der vier Nationwide Rennen dieser Saison. Mit dieser Statistik ist er klarer Favorit und sollte ohne Probleme in die Top 5 fahren können.               

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