Frank und Manuela in Homestead beim Final NASCAR Sprint Cup Race 2012

Auch dieses Jahr waren meine Freunde Frank und Manuela in Homestead Miami beim den Final Läufen der NASCAR Camping World Truck, Nationwide und Sprint Cup Series LVE dabei. Hier gibt es die kleine Geschichte, die sie mir haben aus den USA zukommen lassen. Auch gibt es hier exklusive Bilder vom neuen NASCAR Sprint Cup Champion Brad Keselowski 2012. 

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Frank und Manuela – nascar-racing-club.com

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Alles was jetzt kommt, haben die beiden selber geschrieben und mir die passenden Bilder geschickt.

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… auch wenn’s praktisch bis zum letzten Tag auf der Kippe stand, hat jetzt doch noch alles geklappt und wir sind gut angekommen.
 
Vom Hurricane ‚Sandy‘ haben wir glücklicherweise selbst nicht viel mitbekommen, aber die TV-Berichte sind schon ziemlich heftig – keine Ahnung, was bei uns im Fernsehen zu sehen ist, aber um New York herum stehen viele Häuser nicht mehr da, wo sie mal waren. Die U-Bahn ist teilweise überflutet, daher wohl Staus ohne Ende, manche Leute gehen zu Fuß ein paar Stunden zur Arbeit, beim Einsteigen in Busse wird ‚gedrängelt‘ (die Schlangen waren manchmal mehr als 50m lang …). Wie im Hollywood-Katastrophen-Film, leider aber echt.
 
Hier im Süden ist’s aber richtig schön, sonnig, blauer Himmel – aber bisher nicht wärmer als 20 Grad, trotzdem einfach klasse Wetter.
 
Der Mustang gehört nicht zu uns, der Dodge ist unser Mini-Van (Upgrade am Flughafen, der gebuchte Midsize-SUV war nicht verfügbar …). Gestern waren wir in Dega, längst nicht so eindrucksvoll wie Daytona 🙂 Mitten im Nirgendwo, rundherum nicht viele Hotels – ich frag mich, wo die ganzen Leute ohne RV’s bei den Rennen alle übernachten. Das Museum lohnt sich aber, sehr schön gemacht und einige klasse Autos!
 
Heute sind wir in Mooresville angekommen, mitten im Nascar-Country. Prospekte mit Team-Adressen ohne Ende. Race Shop & Visitors Guide, NC Auto Racing Walf of Fame, The Dale Trail, RCR Racing Museum, Winston Cup Museum, Kannapolis usw.
 
Turn 4 – das sind noch die Spuren vom Big One im Oktober, die ganze Kurve ist auf dem Asphalt und der Barrier voll damit 😉
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Frank und Manuela – nascar-racing-club.com

 

Frank und Manuela in Talladega 2012 – nascar-racing-club.com

Dale Earnhardt Sr. Rookie Car – nascar-racing-club.com

Jeff Gordon 2006 PEPSI Car – nascar-racing-club.com

Dale Earnhardt Sr. 1998 Goodwrench Car – nascar-racing-club.com

Buddy Baker Miller Buick – nascar-racing-club.com

 

Frank und Manuela – nascar-racing-club.com

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die letzten Tage waren klasse. Wir haben einige Nascar-‚Shops‘ gesehen, manchmal auch nur das ‚Museum‘. Die größte Enttäuschung war eigentlich Petty Motorsports – was man sich anschauen kann ist eine 4x6m große Lobby mit einem TV, der die Garage in ziemlich mieser Auflösung zeigt. Keine Viewing Area, keine Autos, keine Pokale, nur ein bisschen Merchandise. TBR (das Dave Blaney-Auto) war/ist auch nicht so spannend.
 
Unser erstes Highlight … Nemco, Joe Nemechek sein Shop. Aber das liegt weniger an der #87. Wir haben den wegen der West-Rennen verbliebenen ‚Mitarbeiter‘ getroffen und der hat uns fast den ganzen Laden gezeigt. Was er uns so erzählt hat, war sehr interessant – aber eigentlich eher auch eine traurige Geschichte. Würde jetzt zu lange dauern, aber wenn’s dich interessiert, gern mehr wenn wir wieder zu Hause sind.
 
Roush war ganz nett. DEI besteht eigentlich nur noch aus einem Museum und einem Gift Shop, ist aber auch ganz gut. Bei RCR waren wir am Sonnabend, die Shops waren geschlossen (Wochenende …), aber das Museum war offen … und einfach nur klasse. Soviele #3-Autos gibt’s wohl sonst nirgends zu sehen. Und auch noch super präsentiert. Hendrick nennt sich zwar auch Museum, ist aber eigentlich nur ein großer Souvenir-Shop mit einigen Wagen (auch aus ‚Days Of Thunder‘). Die ‚Garages‘ waren ebenfalls zu (wie oben, Sonnabend …). EGR (Manuela hat im Souvenir-Shop zugeschlagen) hätte auch interessanter sein können.
 
Bei fast allen aktuellen Race Teams sieht man die Wagen in den Viewing Areas nur hinter Glas. Die erste Ausnahme war Penske – die haben eine Gallerie und man kann einen Teil der Autos ohne nervige Spiegelungen und Scheiben sehen. Noch besser war Michael Waltrip-Racing! Auch eine Gallerie – mitten über die Garage Area. Keine Ahnung, wieviele Wagen dort gestanden haben und an denen gearbeitet wurde. Truex, Martin, Bowyer, Vickers – von jedem gleich mehrere.
 
Bei einigen kleinen Teams kommt man dagegen relativ nah an die Wagen ran. Bei den Wood Brothers wurde u.a. gerade der Wagen für Homestead vorbereitet. Wir sind dann nochmal durch das Gebäude gegangen und aus einem Büro hat uns eine Frau gefragt, ob sie uns helfen könnte. Als wir uns unterhalten haben, hat sich dann herausgestellt, dass sie die Mit-Team-Ownerin von jtg Daugherty war (Wood und jtg sind in einem Gebäude). Und so haben wir noch ein Cap von Bobby Labonte’s #47 geschenkt bekommen. Bei Germain Racing gab’s zwar auch nicht viel zu sehen, aber auch ein (Geico-)Cap. Der Mechaniker bei Red Horse Racing war sehr nett, außer dem ramponierten Timothy Peters-Truck aus Martinsville konnte er uns nicht viel zeigen, weil die Wagen in Texas und Phoenix waren.
 
Bei Kyle Busch und Joe Gibbs gab’s (wieder hinter Glas) einige gute Blicke auf die Autos und schöne Gift Shops.
 
Und dann das beste: Heute sind wir auf dem Rückweg zum Hotel am Charlotte Motor Speedway vorbeigekommen. Die Parkplätze waren offen (?) und ich wollte ein paar Fotos machen. Und dann war im Hintergrund ein V8 im Renntempo zu hören … Wir sind zum Haupteingang gefahren und haben mal gefragt. Ergebnis: Goodyear Reifentest und ein Gate war offen. Also rein und auf die Tribüne (geschätzt waren 10 Leute da). Reifentest, okay – aber schon mit den 2013-er Wagen. Es war schweinekalt (weniger als 10°) und wir haben ziemlich geschlottert, dafür wurden wir mit der #1, der 15, der 27, 78, 39, der 12 entschädigt. Bei einem weiteren Fusion und einem Camry konnte man nicht erkennen, wer es war. Und dann war da noch … die #24 🙂
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für den eingefleischten #24- Fan 🙂  … das Homestead-Auto heute morgen in der Garage (haben ihn aus der wirklich sehr kleinen Viewing Area sehen können, stand direkt hinter dem Fenster). Wurde von zwei Mechanikern (für das Rennen) vorbereitet. Der Drive To End Hunger steht im Eingang des #5/#24-Shops.
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die Nascar-freie Zeit ist wieder vorbei 🙂
Nach einer Übernachtung in Daytona (einschließlich Visit auf dem Speedway … es waren gerade etliche Wagen für ein Practice auf der Strecke … Grand Am?) sind wir gestern abend gegen 19 Uhr in unserem ‚Renn‘-Hotel in Kendall angekommen. Liegt zwar rd. 30mi von der Rennstrecke entfernt, dafür kostet es auch keine $300+ pro Nacht wie in Homestead oder Florida City.
 
Wir werden jetzt gleich zum Speedway fahren und unsere Tickets abholen. Heute nachmittag gehts dann nach Miami Beach an den Ocean Boulevard. Das Fan-Fest scheint in diesem Jahr nur in einer abgespeckten Version stattzufinden. Letztes Jahr waren noch etliche Truck- und Nationwide-Fahrer angekündigt, diesmal scheint es keine Driver Appearances zu geben, schade. Dafür tritt am Sonntag vor dem Rennen in der Pre-Race-Show der gute alte Kid Rock auf !!!
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die letzten Tage waren ganz schön anstrengend 🙂 Nascar, Nascar, Nascar … aber das hat mit mehr als 12 Stunden am Tag haben tierisch Spaß gemacht!
 
An der Organisation hat sich seit dem letzten Jahr vieles verändert. Das Fan Fest am Ocean Drive am Donnerstag war eher ein ‚Reinfall‘, nicht zu vergleichen mit 2011. Keine Fahrer, nur ein paar Show Cars und ein Ford/Chevy-Stand, wo man sich gegen e-Mail-Adresse ein paar Kleinigkeiten abholen konnte (auch deutlich weniger als im letzten Jahr). An der Hauler-Parade hat nur ungefähr die Hälfte der Teams teilgenommen.
 
Am Freitag ging es dann zum Truck-Rennen. Standen in 2011 nach dem Rennen noch fast alle Trucks in der Boxengasse und man konnte auch in die Pit Lane rein, waren diesmal die Wagen schon in der Garage gelandet und die Boxengasse war von der Security gesperrt.
 
Sonnabend: Der Pre Race-Pass war diesmal für die Zeit gültig, in der die Nationwide ihr Qualifying hatte. Und man stand gegenüber von den Fahrern, wenn die ihre Autos nach der Qualifikationsrunde an der Boxenmauer abgestellt haben. Autogramme … (meist) kein Problem. Ausnahme: Kyle Busch, ein völliges A***hloch. Ich hatte einen kleinen #8 Budweiser-Helm gekauft und es waren schon einige Unterschriften drauf. Habe neben Busch gestanden, der guckt abwechselnd auf den Helm und auf mich … und geht einfach weiter. Wir haben ihn im Laufe des Tages noch ein paar Mal gesehen, der Typ hat keine Miene verzogen und kam völlig arrogant rüber. Ich kann jetzt verstehen, dass er bei vielen Nascar-Fans nicht beliebt ist.
 
Vom Rennen haben wir wieder nicht so viel gesehen, ist ja schon ‚Tradition‘. Wir haben uns in der Nähe der Boxengasse/Garage aufgehalten und einiges gesehen. Von Regan Smith, Sam Hornish, Ricky Stenhouse und Elliott Sadler gab’s nach dem Drivers Meeting Autogramme, Busch siehe oben. Nach dem Rennen sind wir dann doch irgendwie in der Boxengasse gelandet. Es gibt -zig verschiedene Karten, die Security weiß größtenteils selbst nicht, wer wo reindarf. Kam man erst noch hinein, konnte das nach einem ‚Toilettenbesuch‘ schon schwieriger werden.
 
Gestern war dann das Treffen mit Montoya. Wir kommen 15 Minuten nachdem die Gates geöffnet wurden am Tunnel zum Infield an … Länge der Warteschlange 100m+ (sch***e) und nur noch ein halbe Stunde bis zum Meeting. Manuela hatte dann die glorreiche Idee … wir drängeln uns dazwischen. Das haben wir dann gleich am Anfang der Schlange gemacht (hat keiner was gesagt) und waren nach 5 Minuten drin. Das Meet & Greet war klasse, diesmal waren wir die 1. in der Warteschlange und haben Plätze direkt gegenüber von Juan Pablo in 1,5m Entfernung bekommen. Dann ging’s noch durch die Boxengasse, auf den Track (Turn 4), zur Bühne von Kid Rock und bei der Driver Introduction haben wir direkt am ‚Laufsteg‘ gestanden, alle 43 Fahrer sind nur 1m entfernt an uns vorbei gelaufen. Den Start haben wir uns ‚unten‘ angesehen und sind dann irgendwann auf unsere Plätze gegangen. Nach dem Rennen: Ab in die Boxengasse, Victory Lane mit Jeff, die Pit Lane runter zur Fox-Bühne (Mike Joy, Jeff Hammond und DW … Autogramme …). Auf dem Weg dahin (kaum eine Menschenseele unterwegs) wurden die #2 und die #24 zur technischen Inspektion geschoben und wir konnten auch durch den Zaun der Garage zuschauen. Dann wollten wir zurück in Richtung Victory Lane und ich schaue so nach oben – BK bei einem Interview. Das war dann ziemlich schnell zu Ende, aber wo geht der jetzt hin? Also doch in Richtung Victory Lane, da ist das Media Center. Brad kam um die Ecke und seine Managerin (?) sagte, er hätte keine Zeit für ein Autogramm. Brad sagte, er nimmt sich die Zeit … und hat Manuela dann im Laufen mit links (in der rechten hatte er die Champus-Flasche) auf ihrem kleinen Autograph Helmet unterschrieben. Im Nachhinein ist uns dann eingefallen, die wir diesen Helm bei Penske Racing in Mooresville gekauft hatten.
 
Wer in das Media Center reingeht … muss aber auch irgendwann wieder rauskommen. Also haben wir mit ein paar anderen Besuchern gewartet, zumal am Nebeneingang noch eine Interview-Kamera aufgebaut war. Es hat dann ’ne ganze Zeit gedauert, dann kam als erster … Roger Penske. Autogramm nach dem Interview für Speed’s Wind Tunnel. Paul Wolfe kam auch vorbei, Autogramm 🙂 20 Minuten später … Brad K. Setzte sich auf den Interview-Stuhl und twitterte erstmal. Habe ihn gefragt, ob das das $25.000-Handy vom Phoenix-Rennen war. Und es war das Handy 🙂 Brad war schon nicht mehr ganz nüchtern und gut drauf. Sympathischer Kerl, hatte auch gehofft, dass er die Championships gewinnt. Anschließend … Autogramm. Er hat zwar schon nicht mehr so ganz mitbekommen, wo er unterschreiben sollte, völlig egal. Eine Unterschrift vom Champ nach dem Rennen!
 
Über den Track haben wir uns dann auf den Weg zum Ausgang gemacht. Und sind noch an der Stelle vom Burnout vorbeigekommen. Keine lange Spur (er hatte die Front seines Dodge an die Mauer gesetzt), dafür hat er einen Teil des Streckenbelags abgefräst!
 
Auf dem Parkplatz haben wir im Auto noch ein Bud Light getrunken und waren dann so um 23 Uhr im Hotel.
 
Fotos haben wir im Überfluss. Die muss ich jetzt erstmal sichten, ein paar Bilder habe ich mal angehängt (muss ich auf mehrere Mails verteilen …).
 
Der Urlaub geht jetzt langsam zu Ende, Donnerstag ist Rückflug. Es war ein reiner Nascar-Urlaub und hat einfach nur Spaß gemacht.
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So das war es wieder einmal von den beiden. Vielen Vielen Dank an Euch für die super geilen Bildern !!!!
Diese Bilder sind Eigentum von Frank und Manuela und dürfen ohne Erlaubnis von ihnen oder mir nicht kopiert und / oder weiter verwendet werden. Jede Zuwiderhandlung wird Strafrechtlich verfolgt !!!! 
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