Vorbereitung

Nun ist es soweit. K.I.T.T. muss für die Neulackierung vorbereitet werden. Dazu habe ich mich drei Tage lang nur mit dem Auseinander nehmen beschäftigt. Solltet ihr auch sowas Vorhaben, kann ich euch nur den Rat geben sehr vorsichtig an die ganze Sache ran zu gehen, den mit Geduld geht am wenigsten schief. Allerdings muss man auch sagen das selbst mit viel Geduld doch das ein oder andere Teil beschädigt werden kann und im schlimmsten Fall kaputt gehen kann. Diese Fahrzeuge sind eben fast oder über 30 Jahre alt und keiner weiß wer da schon einmal was dran gemacht hat oder auch nicht. Manche Teile werden in den 30 Jahren wohl noch nie gelöst worden sein.

Einer der haarigsten Aufgaben war gleich zu Anfang. Dort kümmerte ich mich am Ersten Tag um die beiden inneren Türverkleidungen. Die auf der Beifahrerseite hat mich gute 3 Stunden Nerven gekostet, da ich da noch nicht genau wusste wie es geht. Auch hatte ich mir dort ein Teil kaputt gemacht, weil es aussah wie angeschraubt und es aber keine Schrauben waren, sondern nur Dummies. Alles andere funktionierte ohne weitere Komplikationen.

So konnte ich mich dann an die Fahrerseite machen. Auch wenn diese nun kein Problem darstellte, ist ein Teil leider gebrochen. Der innere Schnapper um die Tür auf und zu machen zu können lag ganz schnell in zwei Teile vor mir. Später stellte ich aber fest, das den wohl jemand vorher schon einmal geklebt hatte und ich somit keine Schuld daran hatte. Neue sind schon bestellt und sollten bald hier sein. Alles andere war in 30 Min. dann erledigt gewesen. Auf beiden Seiten habe ich dann noch die kaputten Spiegel und Dichtungen entfernt. Nun kann man den Schaden an den Türen genauer sehen. Ich hoffe das beide noch zu retten sind. Ersatz habe ich zwar liegen, doch die Ersatz Fahrertür sieht nicht besonders gut aus.

Am zweiten Tag musste ich dann K.I.T.T. auf die Bühne nehmen. Es sollten die GTA Schweller und Türverkleidungen abgeschraubt werden. Das ganze gestaltete sich doch ziemlich gut. Anfangs dachte ich, das die Schweller usw. alle geklebt sind, doch ich musste schnell feststellen das die Amis mal sehr gute Arbeit geleistet haben und alle Verkleidungen geschraubt sind. Doch es waren viele Schrauben vorhanden und manche war echt nicht einfach zu erreichen. So z.B. die zwei die hinten am Kotflügel geschraubt sind oder auch die drei für das hintere Teil. Dort musste man erst die komplette Innenverkleidung raus nehmen um an diese Schrauben zu kommen. Und wie immer musste alles sehr vorsichtig gemacht werden, was sich aber den Tag ausgezahlt hat. Es ist alles heile geblieben.

Kompliziert wurde es dann noch einmal mit der Stoßstange. Diese spezielle Stoßstange wurde auch sehr speziell angebaut. Was ein wenig blöd war, waren die drei Schrauben je seitlich. Diese wurden nach dem festziehen übergespachtelt, so das man sie zum Schluß nicht mehr sieht. Die Idee war vielleicht nicht schlecht um so eine glatte Fläche hinterher zu haben, doch für einen Ausbau war es denkbar schlecht. Der ganze Spachtel war in den Schrauben drin, so das ich sie habe aufbohren müssen. Man bekam sie einfach nicht zu fassen und alle waren von hinten auch noch mit je zwei Muttern gekontert. Dadurch saßen sie für die Ewigkeit richtig fest drin. Des weiteren wurde für vorne ein Eisentrapez befestigt, was man erst abbekommen hatte als die Stoßstange ab war. Auch mußte man ein Teil vom Schloßblech abbauen, bevor man die Stoßstange am Ende dann ab bekommen hatte. Sehr stabil aber für einen Umbau oder Abbau echt nicht schön. Doch auch hier zahlte sich die Geduld aus. Alles ist heile und ohne Beschädigungen ab gegangen. Die ganze Arbeit hat ca. 10 Sunden gedauert mit einigen Pausen.

Am dritten Tag habe ich den Heckspoiler und die Kotflügel abgebaut. Der Heckspoiler war überhaupt kein Problem. Einfach vier schrauben raus und den Spoiler abnehmen. Bei den Kotflügeln waren wir dann zu dritt. Einer musste die Motorhaube festhalten der andere schraubte die Halterung und somit den Kotflügel von der Motorhaube ab und der dritte nahm diesen dann weg und legte den neuen wieder drauf. Das klappte sehr gut. Allerdings sollte man bei der Sache darauf achten, das hinterher die Türen noch auf gehen ;). Am Ende dann, haben wir noch entschieden, das wir die Heckstoßstange abbauen. Das gestaltete sich auch etwas schwierig, den dazu muß man von innen her sechs schrauben lösen. Danach gute 12 Nubsis von ganz unten und unter den Rückfahrscheinwerfer lösen. Das heißt, das die Rückfahrscheinwerfer dazu auch ausgebaut werden müssen. Am Ende muß man die Stoßstange noch über eine kleine Kante heben. Aber auch das war dann kein Problem mehr und auch hier ist alles heile geblieben. das ganze waren dann noch einmal gute 3-4 Stunden Arbeit.

Nun ist er vorbereitet für den Lackierer. Das ganze wird jetzt ca. 8-12 Wochen laut Plan dauern. Ich werde regelmäßig hin fahren und mir den Fortschritt anschauen. Bei dem ganzen auseinander bauen sind keine weiteren größeren Schäden am Fahrzeug sichtbar geworden bis auf die, die wir kannten. Diese waren die beiden kaputten Schweller Bleche wo wohl mal K.I.T.T. früher falsch aufgebockt wurde. Die sind mit der Zeit gerostet und müssen erneuert werden. Ansonsten Steht K.I.T.T. sehr gut da und hat keinen weiteren Rost am Unterboden oder Radläufen. Alles andere wird jetzt repariert oder ausgetauscht. Ich bin gespannt wie er am Ende dann aussehen wird. Sollte es neue Bilder geben vom Fortschritt, so werde ich sie hier in die Tabelle mit einfügen.